Jürgen Bruhn:
Der Kalte Krieg oder: Die Totrüstung der Sowjetunion.
Der US-militär-industrielle Komplex und seine Bedrohung durch Frieden.
263 Seiten
EUR 15,00
ISBN 3-88349-434-8

Das Buch behandelt die 45jährige Geschichte des US-militär-industriellen Komplexes und seiner Auseinandersetzung mit der Sowjetunion, die schließlich 1990 mit der Totrüstung der UdSSR endete. Es ist eine Geschichte, die durch ständige amerikanische Vorrüstungen und Bedrohungslegenden, angefangen mit der »Bomber- und Raketenlücke« bis hin zur »Verteidigungsausgaben- und Weltraumwaffenlücke« geprägt ist.
Heute, nach dem Ableben der Sowjetunion, ist die sogenannte »Bedrohung aus dem Osten« für den amerikanischen militär-industriellen Komplex zu einer Bedrohung durch Frieden geworden. Und genau das ist das gegenwärtige Problem. Können die US-Rüstungsindustrie, ihre Zulieferindustrien und das Pentagon ohne Feindbild existieren, kann dieser Komplex den Frieden ertragen, oder muß er nach neuen Feinden Ausschau halten?
Jürgen Bruhn berichtet u.a. zum ersten Mal in deutscher Sprache über die Verflechtungen der US-Denkfabriken als die eigentlichen Kriegsplaner und Kriegstreiber. Dabei verwendet er Dokumente und Archivunterlagen, die bisher ind der Bundesrepublik noch nicht einsehbar sind.

Dr. Jürgen Bruhn ist seit 1980 Journalist für Zeitgeschichte und Wehrkunde beim Spiegel. Daneben lehrt er seit 1970 als Assistant Professor am Monterey Institute of International Studies in Kalifornien Politische Wissenschaft.
Als Autor zahlreicher kritischer Publikationen, u.a. über Zivilen Ungehorsam, Abrüstung und die Politik der USA, hat sich Jürgen Bruhn einen Namen gemacht. Er ist bekannt für seine genauen Recherchen und unbestechlichen Analysen.
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